Garten

Rosmarin

Rosmarin ist eines der bekanntesten Gewürzkräuter und definitiv eines meiner Favoriten.

Egal ob Rosmarinkartoffeln, ein schöner Braten mit Rosmarin, ein fantastisches selbstgemachtes Rosmarinöl oder ganz simpel der Geruch von frischem Rosmarin im Garten. Es gibt nichts besseres.

Zudem ist Rosmarin eine extrem nützliche Heilpflanze mit folgenden Heilwirkungen:

  • schmerzstillend
  • tonisierend
  • entzündungshemmend
  • krampflösend
  • antibakteriell
  • entspannend
  • beruhigend

Der Rosmarin wurde auch im Jahr 2011 zur Heilpflanze des Jahres gekürt.

Steckbrief

Botanischer NameRosmarinus officinalis
PflanzenfamilieLippenblütler
Weitere NamenRosmarie, Weihrauchkraut, Antonkraut, Meertau, Brautkraut
Aussaatzeit / PflanzzeitMärz bis Mitte Mai
BlütezeitMärz – Mai
ErntezeitMärz – November
Standortvollsonnig bis sonnig; trockene, eher sandige und nährstoffarme Böden
Verwendung als HeilkrautDurchblutungsstörungen, Depressionen, Reizdarm, Kreislaufstärkung, Hautbeschwerden
Verwendung als GewürzkrautFleischgerichte, mediterrane Speisen, Pastagerichte, Saucen, Suppen, Kartoffelgerichte, Fisch

Anbau

Der einfachste Weg, Rosmarin zu vermehren, ist die Vermehrung über Stecklinge.
Hierzu sollte eine stabile und aromatisch duftende Pflanze gewählt werden. Von der Hauptpflanze wird ein etwa 10 bis 15 cm langer Zweig abgeschnitten und ein mineralisches Substrat gesteckt. Nach Einstecken sollte das Substrat durchgehend mit Wasser gegossen werden bis der Rosmarinzweig Wurzeln gebildet hat.

Für die Anzucht von Rosmarin aus Samen ist meist eine Vorkultur im Gewächshaus oder einer Anzuchtschale notwendig.
Die Pflanze hat eine Keimtemperatur von um die 20 °C und benötigt daher für einen Zeitraum von etwa drei bis vier Wochen kontinuierlich Wärme. Die Vorkultur sollte bestenfalls zu Hause an der Fensterbank oder an einem anderen warmen Platz mit möglichst viel Licht geschehen. Rosmarin ist zwar ein Lichtkeimer, dennoch sollten die Samen etwa 0,5 in die Anzuchterde gedrückt werden. Als Anzuchtsubstrat empfiehlt sich nährstoffarme Anzuchterde. Ab Mitte Mai, wenn die kalten Nächte vorbei sind, können die kleinen Rosmarinpflänzchen ins Freiland umpikiert werden.